Bauernregel · 25. Januar · Pauli Bekehrung
Bauernregel zum 25. Januar
Am Tage Pauli Bekehr der halbe Winter hin, der halbe Winter her.
St. Paulus kalt mit Sonnenschein, da wird das Jahr wohl fruchtbar sein.
Je kälter unser Pauli und auch heller, desto voller werden Scheune und Keller.
Scheint die Sonne schön an Pauli Bekehrung, bringt es den Früchten gute Bescherung.
Ist an Pauli Bekehr das Wetter schön, werden wir ein warmes Frühjahr seh’n; ist es aber feucht und schlecht, kommt das Frühjahr spät als fauler Knecht.
Wenn die Sonne am Paulustage scheint, wird stets ein gutes Jahr gemeint. Wird es aber schneien oder regnen, kann uns ein mässiges Jahr begegnen.
Wenn’s an Pauli regnet oder schneit, folget eine teure Zeit.
Pauli Bekehr – kein Winter mehr.
Pauli bekehr dich – halber Winter, scher dich.
Ist es an Paulus klar, kommt ein gutes Jahr.
Hat er Wind, regnet’s geschwind.
Wenn’s aber regnet oder auch schneit, wird teuer das Getreid’.
Ist der Nebel stark, füllt Krankheit den Sarg.
Doch Gott allein, der wendet alle Pein (Schmerz).
Regelwortlaut nach Wikipedia, «Liste von Bauernregeln» (CC BY-SA 4.0), Schreibweise angepasst.
Kind, zu diesem Tag schreibe ich dir die Erklärung noch – Oma Liesel kommt nicht überall gleichzeitig hin. Bis dahin: die Regel für heute.