Bauernregel · 24. Februar · St. Matthias, Apostel

Bauernregel zum 24. Februar

Schliesst Petrus (22. Februar) die Wärme auf und der Matthias dann wieder zu, so friert das Kalb noch in der Kuh.

Der Matthias bricht’s Eis, doch sacht’, sonst kommt die Kälte im Frühjahr zu Macht.

Der Matthias, ja der bricht das Eis, und hat er keins, so macht er eins.

War es an Matthias kalt, auch der Frost noch lang anhalt.

Ist es an St. Matthias kalt, hat die Kälte noch lang Gewalt.

Wenn neues Eis Matthias bringt, so friert es noch 14 Tage; wenn noch so schön die Lerche singt – die Nacht bringt neue Plage.

Trat Matthias stürmisch ein, kann’s bis Ostern Winter sein.

Hat Mattheis seine Hack’ verloren, wird erst St. Joseph (19. März) das Eis durchbohren.

Die Sonne an Matthias, die wirft ’nen heissen Stein ins Eis.

Der Matthias hat uns lieb, er gibt dem Baum den ersten Trieb.

Nach dem Mattheis, da geht kein Fuchs mehr übers Eis.

Nach dem Mattheis, da trinkt die Lerche aus dem Gleis.

Wenn der Matthias kommt herbei, legt das Huhn das erste Ei.

Bald nach dem Matthiastag, da springen die Frösche in den Bach.

Imker, am Matthiastag, deine Biene fliegen mag.

Regelwortlaut nach Wikipedia, «Liste von Bauernregeln» (CC BY-SA 4.0), Schreibweise angepasst.

Kind, zu diesem Tag schreibe ich dir die Erklärung noch – Oma Liesel kommt nicht überall gleichzeitig hin. Bis dahin: die Regel für heute.