Bauernregel · 22. Februar · Petri Stuhlfeier

Bauernregel zum 22. Februar

Der Klemens (23. November) uns den Winter bringt,

Wenn’s friert auf Petri Stuhlfeier, friert’s noch vierzehnmal heuer.

Weht es sehr kalt um Petri Stuhl, denn bleibt’s noch 14 Tag kuhl.

Wie’s Petrus vor Mathias macht, so bleibt’s noch 40 Nacht

Die Nacht zu Petri Stuhl zeigt an, was wir noch 40 Tag für Wetter han.

Ist Petri Stuhlfeier kalt, hat der Winter noch 40 Tage Gewalt.

War’s in der Petersnacht sehr kalt, hat der Winter noch lange Gewalt.

Ist St. Petrus kalt, hat die Kält’ noch lang Gewalt.

Petri Stuhlfeier kalt, da wird der Winter sehr alt.

Gefriert es in der Petersnacht, dann auch noch lang das Eise kracht.

Hat Petri Stuhlfeier noch viel Eis und viel Ost (= Wind), bringt der Februar noch starken Frost.

Nach der Kälte der Petersnacht, verliert bald der Winter seine Kraft.

Ist es an Sankt Peter kalt, hat der Winter noch lange Halt.

Ist es mild und nach Petri offen der Bach, kommt auch kein grosses Eis mehr nach.

Wenn zu St. Petri die Bäche sind offen, wird später kein Eis mehr auf ihnen getroffen.

Ist an Petrus das Wetter gar schön, kann man bald Kohl und Erbsen säen.

Schliesst Petrus die Wärme auf und der Matthias (24. Februar) dann wieder zu, so friert das Kalb noch in der Kuh.

Regelwortlaut nach Wikipedia, «Liste von Bauernregeln» (CC BY-SA 4.0), Schreibweise angepasst.

Kind, zu diesem Tag schreibe ich dir die Erklärung noch – Oma Liesel kommt nicht überall gleichzeitig hin. Bis dahin: die Regel für heute.